Nach der brütenden Hitze war es am 2.Juli morgens um 6.00 Uhr angenehm kühl, so dass sich die kleine Gruppe WallfahrerInnen auf den 12 km langen Weg nach Durmersheim aufmachte. Am Tag Mariä Heimsuchung, an dem sich Maria zu ihrer Base Elisabeth auf den Weg machte, beschäftigte sich man an den einzelnen Stationen mit dem „Kreuz“ das auch Maria als Mutter Jesu zu tragen
hatte.
Zunächst als ihr die Bürde eines unehe-lichen Kindes auferlegt wurde, auf die Gefahr hin, dass ihr Verlobter sie verlassen würde, die Nachbarn sie ächten würden. Schwer lastete auf Maria dieses Kreuz der Verantwortung, der Zweifel auf ihr drückte sie nieder, als sie sich auf den Weg zu Elisabeth machte, um mögliche Antworten zu finden. Dann die Kreuzeslast, die Bürde der Flucht nach Ägypten und schließlich das Kreuz mit dem eigenen Sohn daran ertragen zu müssen. Deshalb erhielten die WallfahrerInnen in diesem Jahr Kreuze, damit sie all das, was sie belastet, Ängste, Sorgen, alles was „Kreuzschmerzen“ bereitet,symbolisch auf das Kreuz legen konnten und nach Maria Bickesheim zu tragen.
Gelobte Wallfahrt nach Maria Bickesheim
Es wurde gesungen, gebetet, aber auch geredet und gelacht .
Die morgendliche Natur in der Fritschlach, das Singen der Vögel lies einem einfach nur Frieden und Hoffnung empfinden. Besonders, wenn die Zeiten schwer sind. Viele fragen sich, wie das Leben jetzt weitergeht. Denn Europa ist wieder zum Kriegsschauplatz geworden, der Schock sitzt tief. Wo ist das behagliche Lebensgefühl der letzten Jahrzehnte hin? Der Blick in die Zukunft schmerzt, Sicher-heiten brechen weg. Selbst die Kirche, geistige Heimat von Millionen Menschen, steckt in einer abgrundtiefen Krise. Aber auf diese 3 Stunden Fußmarsch, zu denen sich in Mörsch noch die Rad-fahrerInnen gesellten, war die Welt um die WallfahrerInnen herum noch in Ordnung. Empfangen wurden sie dann um 9.00 Uhr von denen, die mit dem Auto gekommen waren, um gemeinsam den Gottesdienst in Maria Bickesheim zu feiern. Beim anschließenden Mittagessen im Karlsruher Hof wurde wieder deutlich wie wichtig Gemeinschaft ist und dass der Glaube noch nicht erloschen ist. Man muss die kleine Flamme nur wieder zum Lodern bringen.
Die morgendliche Natur in der Fritschlach, das Singen der Vögel lies einem einfach nur Frieden und Hoffnung empfinden. Besonders, wenn die Zeiten schwer sind. Viele fragen sich, wie das Leben jetzt weitergeht. Denn Europa ist wieder zum Kriegsschauplatz geworden, der Schock sitzt tief. Wo ist das behagliche Lebensgefühl der letzten Jahrzehnte hin? Der Blick in die Zukunft schmerzt, Sicher-heiten brechen weg. Selbst die Kirche, geistige Heimat von Millionen Menschen, steckt in einer abgrundtiefen Krise. Aber auf diese 3 Stunden Fußmarsch, zu denen sich in Mörsch noch die Rad-fahrerInnen gesellten, war die Welt um die WallfahrerInnen herum noch in Ordnung. Empfangen wurden sie dann um 9.00 Uhr von denen, die mit dem Auto gekommen waren, um gemeinsam den Gottesdienst in Maria Bickesheim zu feiern. Beim anschließenden Mittagessen im Karlsruher Hof wurde wieder deutlich wie wichtig Gemeinschaft ist und dass der Glaube noch nicht erloschen ist. Man muss die kleine Flamme nur wieder zum Lodern bringen.
Beate Appel
